Traditionelle chinesische Medizin (tcM)

Die chinesische Mauer

Sie ist eine sehr alte in sich abgeschlossene Betrachtungsweise des Menschen, seiner genetischen Veranlagung, seiner Umgebung und erworbenen Einschränkungen.

Sie folgt einer in sich geschlossenen Logik, eingeflochten in das sehr alte Weltbild der chinesischen Kultur. Deshalb ist sie so geeignet das Wechselspiel zwischen Umgebung (Klima, Gesellschaft, Familie ...) und dem Individuum (körperliche, genetische, soziale Voraussetzungen) zu analysieren.

 

 

Gemäß der Lehre von Yin & Yang ist es stets von Bedeutung ein relatives Gleichgewicht dieser beiden Gegensätze zu erreichen. Die Funktion von Organen, physiologischen und auch psychologischen Prozessen sind diesem System untergeordnet. Die Abbildung zeigt die Ausgewogenheit der schwarzen mit der weißen Seite. Dort wo Yin abnimmt schwillt Yang an und umgekehrt. An den Polen ist jedoch der Keim des anderen vorhanden, symbolisiert durch den weißen und schwarzen Punkt. Krankheit entsteht, wenn eine der beiden Zustandsformen Übermacht erlangt, denn dann zieht sich der andere zurück. z.B. sollte zu schnelle, heftige Erregbarkeit durch Yin-Maßnahmen (Meditation, kühlende Kräuter oder sedierende Akupunkturpunke) behandelt werden. Ständiges Frieren und Blasenentzündungen durch Yang- Maßnahmen, z.B. wärmende Kräuter. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies sehr vereinfachte Darstellungen sind.

 

 

Zhang Zhongjing

Hua Tao

Li Shizhen

Die sogenannten Acht Leitkriterien

  • Fülle/Leere
  • Wärme/Kälte
  • Innen/Außen
  • Feucht/Trocken

 

stellen in der traditionellen chinesischen Medizin Gegensatzpaare dar, die immer hinterfragt werden sollten.

 

 

Therapeutische Maßnahmen - Massage

Dieses angewandt auf die diagnostische Schule der fünf Elemente stellt die Grundlage meiner Analyse dar.

Zu den therapeutischen Maßnahmen der tcM gehören neben der Akupunktur die Kräutertherapie, Massageverfahren und Meditationsübungen
(Qi Gong, Tai Chi).

 

 

 

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